[transeurope-footrace.orgStartseiteDer Veranstalter ]

Der Veranstalter stellt sich vor

Seit 1978 betreibe ich den Ultralangstreckenlauf und kann mir ein Leben ohne diesen Sport nicht mehr vorstellen. Um diesen Sport auszuüben, ist es wichtig, dass das Umfeld stimmt. Hiermit meine ich im ganz besonders die Familie. Die Familie gibt Kraft und Zuversicht und ist ein Ort der Ruhe, wo ich über meine Probleme als Läufer und nun auch als Organisator von Mehrtagesläufen sprechen kann. Der Ledige hat ein anderes Umfeld. Da gibt es die Freundin, die Freunde, die Eltern usw. Wir ähneln uns, und es ist egal, welchen Familienstatus wir haben. Wichtig ist, dass wir unser Umfeld hinter uns wissen, welches uns in jeder Beziehung unterstützt. Für mich ist der "TE-FR 2012", nachdem ich 1998 den "Deutschlandlauf" die „Spreeläufe“ 2000, 2002, 2002 und 2004, den „TE-FR“ 2003 und 2009 und weitere Deutschlandläufe seit 2005, eine weitere Herausforderung - es ist schon beinahe eine Lebensaufgabe!

Der „TE-FR 2003“  war die bisher härteste Herausforderung für Organisation, Teilnehmer und Helfer. Man wird sich daran erinnern, welche Emotionen nach diesem Lauf freigesetzt wurden. Es wurde geschimpft und geflucht und sogar beleidigt. Man konnte daher davon ausgehen, dass es so etwas, wie einen Europalauf nie wieder geben wird. Es ist jetzt lange Zeit vergangen und die Zeit heilt bekanntlich die Wunden. Heute fragt man sich, was denn beim „TE-FR 2003“ schiefgelaufen sein sollte? Über die Qualität und Quantität kann man natürlich streiten und der Organisation war durchaus bewusst, dass es hier viele Mängel gab. Bei einem Lauf dieser Größenordnung müssen aber viele Dinge hingenommen werden. Trotz aller Widrigkeiten, die der TE-FR 2003 mit sich brachte, gab es 2009 einen weiteren TE-FR und es sollte der letzte TE-FR unter Ingo Schulze sein. Wie sagt man aber so schön? Aller guten Dinge sind drei! 2012 startet dann definitiv der letzte TE-FR und als Veranstalter merke ich auch, dass sich mein Akku allmählich entlädt!

Auch beim „TE-FR 2009“ konnten einige Dinge oftmals nicht zu ändern werden. Wir kamen in Regionen, die nur dünn besiedelt waren und da konnte man keine riesigen Turnhallen erwarten. Hier musste dann oftmals improvisiert werden. Jeder war, wie auch beim „TE-FR 2003“ verpflichtet, ein Zelt mitzuführen. Beim „TE-FR 2003“ wurde es nicht benötigt, aber Vorsicht war die Mutter der Porzellankiste! Es wurde beim TE-FR leider einige Male benötigt.

Der „TE-FR“ Teilnehmer muss sich im weiten Vorfeld auf folgendes einstellen und vorbereiten:

  1. 1. Dieser Lauf muss im Kopf ausgetragen werden und das gehört zur Vorbereitung!
  2. Die Vorstellung: jeden Tag aufstehen und im Schnitt 80 bzw. 70 km zu laufen mag unerträglich sein, aber es ist Fakt und jeder sollte sich schon bei der Anmeldung überlegen, ob er das auch wirklich will?
  3. 64 Tage Verzicht auf Familie, Freunde, Fernsehen, Kino, Tanzen ....... kann ich das? Laufen bei Hitze, Kälte, Hagelschauer, bergauf, bergab, Unwohlsein, Magenprobleme und vielen mehr, wofür der Veranstalter nicht kann.
  4. Schlafen in oftmals zu kleinen Turnhallen, schnarchende und pupsende Mitläufer.

Es soll hier keine Schwarzmalerei betrieben werden, aber jeder sollte sich unbedingt prüfen und Leute befragen, die mal an einem Kontinentallauf teilgenommen haben. Davon gibt es aber nicht viele! Neben dem TE-FR 2003 und 2009 sei hier noch der „TransAustralia-FR 01“ genannt. 1927 und 1928 gab es in Amerika einen ersten Transkontinentallauf, der dann etwa 60 Jahre ruhte und 1992 fortgesetzt wurde.

Wichtig für den TE-FR: Man beachte den Kostenvergleich und Bedingungen zwischen allen Transkontinentalläufen!

  • Geboren am 08. Februar 1948 in Tangermünde / Stendal
  • Seit 1971 mit meiner Inge verheiratet  
  • Zwei erwachsene Söhne, die mir inzwischen 6 Enkelkindern beschert haben
  • Beruflicher Werdegang: Bäcker, Schiffskoch, Zwei Jahre als Bäcker in Australien gearbeitet. Ab 1973 Soldat beim 8. Flugabwehrregiment 3. In dieser Zeit habe ich in Abendschule eine Ausbildung zum  Bürokaufmann gemacht. Ab 1985 Mitarbeiter in der Werksicherheit bei der DaimlerChrysler AG in Sindelfingen.
  • Ab 2007 in Alterszeit und seit 2010 Rentner
  • Seit 1978 Ultralangstreckenläufer.
  • Seit 1998 versuche ich mich als Veranstalter!
  • 134.000 Laufkilometer (Stand Mai 2011) ohne bleibende Schäden zurückgelegt

Organisator von folgenden Veranstaltungen:

  • Horber Stäpfeleslauf (Treppenlauf) 1996, 1997, 1998 und 1999 (7,6 km)
  • „Horber Neckarlauf“ 1998, 2000 und 2001 (10 km-Lauf)
  • „Nordstetter Schlosslauf“ 1999, 2000, 2001, 2002, 2003 und 2004 (10,5 km-Lauf)
  • www.Deutschlandlauf.com DL1998, DL2005, DL2006, DL2007, DL2008 und 2010 (1.204 km in 17 Tagesetappen)
  • www.Spreelauf.de 2000, 2001, 2002 und 2004 (420 km in 6 Tagesetappen)
  • 2003 www.transeuropalauf.de 5.036 km in 64 Tagen
  • 2009 www.transeurope-footrace.org  4.4879 km in 64 Tagen von Italien zum Nordkap
  • 2011 „Horb-Berlin-Lauf“ (790 km in 13 Tagesetappen) www.horb-berlin-lauf.de
  • 2012 www.transeurope-footrace.org 4.175,9 km in 64 Tagen vom dänischen Skagen nach la Linea/Spanien bzw. Gibraltar/GBZ
  • 2013 oder 2014 einen weiteren Etappenlauf?

Eigene herausragende Leistungen:

  • Deutschlandlauf 1983    (1.097 km)    1. Eintrag in das „Guinness Buch der Rekorde“
  • Deutschlandlauf 1993 (1.305 km)    2. Eintrag in das „Guinness Buch der Rekorde“
  • Partnerstadtlauf von Horb nach Salins les Bains / F über 353 km in 59,5 Stunden
  • Partnerstadtlauf von Horb nach Haslemere / GB 856 km in 7 Tagen und 4,5 Stunden
  • „Marathon des Sables“ in der marokkanischen Sahara, 1997
  • Sechstagelauf in Odessa / Ukraine, 1997

© Sebastian Bentele & Transeurope-FootRace - Ingo Schulze 2006-2012 | Impressum | Datenschutz | Seitenanfang