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Alkoholgenuss und Laufen

Die Frage taucht immer wieder auf: „Beeinträchtigt Alkohol meinen Laufsport?“ Wer aber trinkt nicht gern sein Glas Wein zu einem guten Essen? Wer trinkt nicht gern einmal sein Feierabendbier? Es sollte sicherlich unterschieden werden zwischen TRINKEN und SAUFEN! Die Frage taucht natürlich auch auf, ob ich direkt nach einem anstrengenden Marathonlauf zu einer Flasche Bier greifen muss? Alternativ trinken viele ein alkoholfreies Bier!

Also, ein RICHTIGES Bier! Der Läufer muss erst einmal verschnaufen, dann sollte ihm EIN Bier nichts ausmachen.  Es gibt Grenzen zu einem riskanten Alkoholkonsum. Dieser liegt bei Männern bei einem täglichen Konsum von 60 g Alkohol und für Frauen 40 g Alkohol pro Tag. Frauen haben eine geringere Aktivität des Alkohol-abbauenden Enzyms (Alkoholdehydrogenase) und weniger wasserlösliche Körpermaße als ein Mann. Ob nun der Verzehr von 60 g für Männer oder 40 g Alkohol für Frauen akzeptabel ist oder nicht, darüber streiten sich die Wissenschaftler und Ärzte. An anderer Stelle ist wieder zu lesen, dass Männer nur 24 g und Frauen nur 12 g verzehren sollten. In jedem Falle sollte aber an zwei Tagen in der Woche ganz auf Alkohol verzichtet werden. 60 g Alkohol sind in 1,5 L Bier oder 0,6 L Wein oder 0,2 L Spirituosen enthalten 40 g Alkohol sind dann entsprechend 2/3 dieser Getränke enthalten.

Bei einem Hochkonsum von Alkohol spricht man bei einer Menge von 120 g/Tag bei Männern bzw. 80 g/Tag bei Frauen. Einen vermehrten Alkoholkonsum an einzelnen Tagen verkraftet der Körper besser, als tägliches oder fast tägliches Trinken im Risiko- oder gar Hochkonsumbereich.

Ob jemand und ab welcher Menge gefährdet ist, hängt auch von seinem psychischen Zustand ab. Ein lebensfroher Mensch kommt weniger in die Abhängigkeit, als ein labiler.

Alkoholgehalt in:
Wein                        7 bis 14%
Likör                      15 bis 75%
Schnaps 30 bis 80%
Bier                          6 bis 12%
Alkoholfreies                 0,5%            

Auszüge aus: "Viel Marathon laufen-Gesundheitsscheck und Eigenverantwortung" von Dr. med Christoph Wenzel

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